Meilensteine
1878 - die erste Generation: KEIM Purkristalat
Vor rund 125 Jahren entwickelte KEIM die erste praxistaugliche Silikatfarbe. Sie besteht aus einer Pulverkomponente mit mineralischen Farbpigmenten und Füllstoffen und einer Flüssigkomponente, dem Bindemittel Kali-Wasserglas.
Gemäß DIN 18363, 2.4.1 sind „Silikatfarben“ entsprechend zweikomponentig formuliert und enthalten keinerlei organische Bestandteile. Sie können nur auf festen, saugfähigen, mineralischen Putzen eingesetzt werden.
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1962 - die zweite Generation: KEIM Granital
1962 folgte mit der „Dispersionssilikatfarbe“ die zweite Generation der Silikatfarbe. Ihr Vorteil liegt in der einkomponentigen Formulierung, die eine deutlich einfachere Handhabung und eine erhöhte Anwendungssicherheit mit sich bringt. Auch die Dispersionssilikatfarbe ist als eigenständige Produktkategorie genormt und darf gemäß DIN 18 363 maximal 5 % organische Bestandteile (Dispersion und Additive) enthalten.
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2002 - die dritte Generation: KEIM Soldalit
Im Jahre 2002 revolutioniert die nunmehr dritte Generation von Silikatfarben den Fassadenmarkt: Die „Sol-Silikatfarbe“ basiert auf einem völlig neuartigen Bindemittelprinzip und eröffnet damit ungeahnte Dimensionen in der Anwendung von Silikatfarben. Das Bindemittel Sol-Silikat, eine stabilisierte Kombination aus Kieselsol und Wasserglas, verkieselt mit mineralischen Untergründen, entwickelt aber zudem starke Adhäsionskräfte, die für eine sichere Anbindung an Beschichtungen auf Basis organischer Kunstoffbindemittel sorgen. Dies erlaubt eine Anwendung auf nahezu allen gängigen Untergründen. Mit einem organischen Anteil unter 5% erfüllt die Sol-SIlikatfarbe auch die Anforderungen der DIN 18363 für „Dispersionssilikatfarben“.
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