Wasserglas – das Bindemittel der Silikatfarbe.
Natürlich, mineralisch und mit genialem Haftungsprinzip
Der wichtigste, qualitätsbestimmende Bestandteil einer Farbe ist das Bindemittel. Es sorgt für die Verbindung der verschiedenen Inhaltsstoffe untereinander und vor allem für die Haftung der Farbe am Untergrund. Man unterscheidet anorganische (mineralische) und organische Bindemittel.

- Natürliche Rohstoffbasis von Silikatfarben

- Haftungsprinzip der Silikatfarbe – eine extrem beständige Verbindung
Anorganische Bindemittel werden aus mineralischen Rohstoffen gewonnen. Das beständigste mineralische Farbbindemittel ist Kaliwasserglas (= Kaliumsilikat)
Mineralische Bindemittel reagieren chemisch mit dem Untergrund. Das Prinzip der Silikattechnik beruht auf der Verkieselung des Bindemittels mit dem Untergrund – einem chemischen Prozess, bei dem das Bindemittel Kaliwasserglas mit dem mineralischen Untergrund reagiert. So entsteht eine feste, unlösbare Verbindung der Farbe mit dem Anstrichträger (Putz, Naturstein, Beton, etc.). Der Putzquerschnitt zeigt diesen Verkieselungsprozess anhand eingefärbter KEIM Fixativs (flüssiges Kaliumsilikat). Diese Verbindung ist mit ausschlaggebend für die unerreichte Langlebigkeit KEIM’scher Silikatfarben.
Organische Bindemittel wie Kunstharzdispersionen oder Siliconharzemulsionen beruhen auf der Chemie der Kohlenwasserstoffe (Erdölchemie), wie wir sie auch von Klebstoffen kennen. Sie haftet nur durch den physikalischen Prozess der Verklebung.




